Formel 1 Wetten: Informationen, Vorberichte und Quoten zur Saison 2017

2015 Malaysian GP opening lapUpdate 22. Mai 2017: Die Formel 1 Saison 2017 ist in vollem Gange und ist bislang wirklich spannend. Nach dem Rennen in Barcelonacziehen die Formel 1 Teams nun ins Fürstentum von Monaco weiter, wo am kommenden Sonntag, 28.05.2017, der prestigeträchtige Grand Prix stattfindet. In unserem unserem Vorbericht stimmen wir Euch auf den Grand Prix von Monaco ein. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die aktuellen Formel 1 Wettquoten . Den Vorbericht und die Quoten findet Ihr im nachfolgenden Absatz – oder Ihr klickt direkt hier.

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Wetten auf die Formel 1

Am 26. März 2017 startete die neue Formel 1 Saison in Australien. Der Sieg von Ferrari nährt die Hoffnung auf eine spannende Saison. Doch was bringen die Regeländerungen über die gesamte Saison gesehen? Behält Mercedes die Vormachtstellung, oder werden die Kräfteverhältnisse neu gemischt? Wird es wieder auf einen Mercedes internen Zweikampf, in diesem Jahr dann zwischen Hamilton und Bottas, hinauslaufen? Oder kann Ferrari die Leistungen aus Melbourne bestätigen und den Silbernen gefährlich werden. Die nächsten Rennen werden eine interessante Standortbestimmung.

Wollt Ihr die Spannung am Fernseher erhöhen und Formel 1 Wetten auf den Weltmeister oder die einzelnen Rennen platzieren? Sucht Ihr nach einem seriösen Buchmacher für Formel 1 Wetten? Wollt Ihr auch mobil auf die Formel 1 wetten? Dann seid Ihr hier genau richtig. Denn wir bieten Euch die besten Wettanbieter mit deutscher Lizenz, für Formel 1 Wetten am Desktop oder Smartphone bzw. Tablet. Außerdem versorgen wir Euch auf dieser Seite mit regelmäßigen Updates und stimmen Euch auf die jeweiligen Rennen ein. In unseren Vorberichten werfen wir natürlich auch einen Blick auf die aktuellen Formel 1 Wettquoten.

Formel 1 Wetten: Vorbericht und Quoten zum Grand Prix von Monaco in Monte Carlo

Der WM-Fight zwischen Mercedes und Ferrari bleibt weiterhin enorm spannend. Keins der Teams kann sich derzeit merklich absetzen. Das erste Mal seit langer Zeit kann man vor dem Rennstart keine Vorhersage darüber treffen, wer das Rennen gewinnen wird. Denn nicht nur im Qualifying sind die Teams eng beieinander, sondern auch während des Rennens sind die Piloten in Schlagdistanz. In Barcelona war es dieses Mal Hamilton, der sich den obersten Platz auf dem Podium sichern konnte. In Monaco will Vettel mit Gewissheit zurückschlagen und seine knappe WM-Führung weiter ausbauen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Abstände auch in Monaco so knapp bleiben wie bei den letzten Rennen. Dann erwartet uns möglicherweise ein echter „Fürstentum-Krimi“. Am kommenden Sonntag, 28.05.2017, geht die Formel 1 in die nächste Runde. Der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo startet um 14 Uhr MESZ.

Formel 1 Wettquoten für den Grand Prix von Monaco

Ihr wollt die Spannung erhöhen, und auf den Sieger des Grand Prix von Monaco wetten? Ihr seid auf der Suche nach der besten Wettquote? Wie gewohnt haben wir die Formel 1 Quoten für den bevorstehenden Grand Prix für Euch verglichen und die Quoten für Hamilton (Ham), Bottas (Bot), Vettel (Vet), Räikkönen (Rai), Verstappen (Ves) und Ricciardo (Ric) rausgesucht. So sehen die Buchmacher die Chancen auf einen Sieg der Fahrer in Monaco:

Ham Bot Vet Rai Ves  Ric
bwin 2.70 8.00 2.90 13.00 7.00 6.00
Bet at Home Sportwetten App Logo 2.15 7.75 2.40 14.75 14.50 15.00
Tipico Sportwetten App Logo 2.20 8.00 2.40 15.00 17.00 17.00
888sport logo 2.20 9.00 2.30 12.00 12.00 17.00

Stand der Quoten: 22.05.2017

F1 Wettquoten Analyse: Nach dem Erfolg in Barcelona ist Hamilton der Favorit auf den Sieg in Monaco. Die Chancen für Vettel sehen die Buchmacher nur minimal schlecht an. Auch im Fürstentum wird von den Bookies also ein Kopf-an-Kopf-rennen erwartet. Bottas werden nur wenige Chancen auf den Sieg eingeräumt, Räikkönen wird sogar auf dem Niveau der Red Bull gesehen und gilt damit als krasser Außenseiter.

Zusammenfassung der bisherigen F1 Rennen der Saison 2017

F1 Rennen 2017 - Zusammenfassung

Rückblick auf den Grand Prix von Spanien

Es geht weiterhin eng zu in der Formel 1 2017. Mercedes und Ferrari lieferten sich auch in Spanien einen spannenden Kampf um den Rennsieg. Direkt beim Start konnte Vettel an Hamilton vorbeiziehen und die Führung übernehmen. Bottas und Räikkönen gingen ebenfalls nebeneinander in Kurve eins, kamen jedoch nicht schadfrei durch. Bottas und Räikkönen berührten sich, in der Folge krachten Verstappen und Raikkönen aneinander. Die Konsequenz: gebrochene Aufhängen bei Räikkönen und Verstappen, die ihre Boliden abstellen mussten.

Im weiteren Rennverlauf schied auch Bottas mit einem Defekt aus, so dass der Kampf Mercedes-vs-Ferrari sich auf Hamilton und Vettel konzentrierte. Nach einer Virtual Safety Car-Phase sowie einem Boxenstopp von Vettel kollidierten die beiden Fahrer beinahe am Boxenausgang bzw. der ersten Kurve. Auch wenn Vettel hier zunächst die Führung noch behaupten konnte, ging Hamilton einige Runden später mit mächtig Geschwindigkeitsüberschuss - DRS sei Dank - an Vettel vorbei. Ein Konter gelang Vettel nicht mehr, so dass Hamilton sich den Sieg in Barcelona sichern konnte. Das Podium komplettierte Ricciardo im Red Bull.

Rückblick auf den Grand Prix von Russland

Nach dem Wechsel von Bottas zu Mercedes brach viel Häme über den Finnen herein. Nicht schnell genug. Chancenlos gegen Hamilton. Kein Konkurrent auf Augenhöhe. Nach dem vierten Rennen der Saison dürften die Kritiker verstummen. Der Finne kommt immer besser mit dem Mercedes zurecht und zeigte in Sotschi eindrucksvoll, dass er durchaus auf dem Niveau von Hamilton und Vettel unterwegs ist. Hamilton war in Qualifying und Rennen chancenlos gegen Bottas. Vettel sicherte sich zwar die Pole, musste sich aber bereits am Start hinter Bottas einreihen. Und bis zum Rennende konnte Vettel den Finnen nicht mehr richtig in Bedrängnis bringen. Zwar war der Vorsprung von Bottas vor Vettel hauchdünn, dennoch wirkte der erste Saisonsieg von Bottas sehr souverän. Das Podium komplettierte Ferrari-Pilot Räikkönen vor Hamilton und Verstappen.

Damit gewinnt die Formel 1 Saison 2017 weiter an Spannung. Denn neben Hamilton und Vettel eröffnet Bottas nun einen Dreikampf um die WM. Ob dies letztendlich Vettel bevorteilt, wenn die Mercedes sich gegenseitig die Punkte streitig machen? Für den Zuschauer dürfte es jedenfalls eine der spannendsten WMs seit Jahren werden.

Rückblick auf den Grand Prix von Bahrain

Es sieht tatsächlich so aus, als würde uns die Formel 1 Saison 2017 einen WM-Fight zwischen Mercedes und Ferrari bescheren. Endlich kämpfen wieder zwei Teams auf Augenhöhe um den Rennsieg. Die Zeiten, in denen Rennen und WM teamintern entschieden werden, scheinen vorbei. Sebastian Vettel gelang in Sakhir der Sieg vor Lewis Hamilton, so dass sich der Ferraripilot die WM-Führung zurückeroberte. Das Beste an dem Ferrari-Sieg: nachdem die Mercedespiloten im Qualifying dominierten, war der Ferrari im Renntrim den Silberpfeilen ebenbürtig. Vettel konnte nicht nur durch die Taktik an den Mercedes vorbei gehen, sondern war - zumindest phasenweise - auch einfach schneller als Hamilton und Bottas. Dies lässt auch für die weiteren Rennen hoffen, dass die beiden Teams auf der Strecke um den Sieg fighten werden. Das Podium komplettierte übrigens Bottas auf Rang drei, knapp dahinter kam Räikkönen auf Rang vier ins Ziel.

Rückblick auf den Grand Prix von China in Schanghai

Auch das 2. Saisonrennen ist bereits beendet. Lewis Hamilton kann zurückschlagen im WM-Fight und gewinnt das Rennen souverän vor Vettel und Verstappen. Bereits früh im Rennen schwanden die Siegeschancen von Vettel, denn der Reifenpoker von Vettel wurde durch eine Safety-Car-Phase zu Nichte gemacht. Danach war das Rennen an der Spitze wenig spannend. Hamilton schien jederzeit das Rennen zu kontrollieren. Für Furore sorgte hingegen, mal wieder, Max Verstappen. Bei seiner Aufholjagd, bei der er erneut tolle Überholmanöver zeigte, gelang dem Niederländer der Sprung von Rang 16 auf Platz 3. Bottas, Räikkönen und Ricciardo blieben blass.

Rückblick auf den Grand Prix von Australien in Melbourne

Rennen Nummer 1 der Saison 2017 ist Geschichte. Sebastian Vettel sicherte sich, doch etwas überraschend, den ersten Saisonsieg vor Lewis Hamilton und Mercedes-Neuling Valtterie Bottas. Von Beginn an konnte Vettel im Ferrari den Speed des Mercedes mitgehen. Beim Boxenstopp profitierte Vettel dann vom Verkehr, in den Hamilton nach seinem Stopp geraten war. Der Deutsche konnte dies nutzen um am Briten vorbeizuziehen. Die Führung lies sich Vettel dann nicht mehr nehmen. Es war auf jeden Fall ein Rennen auf Augenhöhe zwischen Ferrari und Mercedes und lässt hoffen, dass die Saison nicht nur von einem Team dominiert wird. Ob aus dem Team-Zweikampf ein Dreikampf wird, bleibt abzuwarten. Red Bull konnte beim Saisonauftakt nicht wirklich überzeugen.

 

Formel 1 Rennkalender 2017: Daten und Startzeiten der verbleibenden Rennen

  • Grand Prix von Monaco in Monte Carlo: 28.05.2017 – 14 Uhr MESZ
  • Grand Prix von Kanada in Montreal: 11.06.2017 – 20 Uhr MESZ
  • GP von Aserbaidschan in Baku: 18.06.2017 – 15 Uhr MESZ
  • GP von Österreich in Spielberg: 02.07.2017 – 14 Uhr MESZ
  • Grand Prix von Großbritannien in Silverstone: 09.07.2017 – 14 Uhr MESZ
  • Ungarn GP in Budapest: 30.07.2017 – 14 Uhr MESZ
  • Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps: 27.08.2017 – 14 Uhr MESZ
  • GP von Italien in Monza: 03.09.2017 – 14 Uhr MESZ
  • Singapur GP in Singapur Stadt: 17.09.2017 – 14 Uhr MESZ
  • Grand Prix von Malaysia in Sepang: 01.10.2017 – 09 Uhr MESZ
  • Japan GP in Suzuka: 08.10.2017 – 07 Uhr MESZ
  • Grand Prix der USA in Austin: 22.10.2017 – 21 Uhr MESZ
  • Grand Prix von Mexiko in Mexiko-Stadt: 05.11.2017 – 20 Uhr MEZ
  • GP von Brasilien in Sao Paulo: 12.11.2017 – 17 Uhr MEZ
  • GP von Abu Dhabi auf Yas Island: 26.11.2017 – 14 Uhr MEZ

Zusammenfassung der Rennen der F1 Saison 2016

F1 Rennen 2016 - Zusammenfassung

Rückblick auf das Saisonfinale, den Grand Prix von Abu Dhabi

Das letzte Rennen der Saison, der entscheidende Kampf um die Fahrer-WM-2016, war einem Saisonfinale absolut würdig. Natürlich hatte Rosberg vor Rennbeginn die besten Karten. Der zweite Startplatz hinter Hamilton war völlig ausreichend. Einfach auf diesem 2. Platz das Rennen beenden und zum Weltmeister krönen lassen. Hörte sich nach einer einfachen Aufgabe an. Doch es blieb tatsächlich bis zur letzten Kurve spannend.

Am Start lief zunächst alles recht unspektakulär ab. Hamilton verteidigte problemlos seine Pole Position. Rosberg blieb dahinter auf Rang zwei. Erster kleiner Aufreger in Kurve 1: Verstappen drehte sich. Doch dieser Dreher spielte ihm im Grunde in die Karten. Denn er änderte aufgrund des Drehers seine Reifenstrategie und fand sich nach den Wechseln der Anderen Fahrer sogar vor Rosberg wieder. Im weiteren Rennverlauf konnte sich Rosberg seinen Platz zurück erkämpfen, mit einem tollen Überholmanöver, bei dem sich Verstappen absolut fair verhielt.

Vom Speed her schien der zweite Platz danach nicht mehr wirklich in Gefahr, wäre da nicht Teamkollege Hamilton gewesen. Der Brite klammerte sich an dem letzten WM-Strohhalm fest und verlangsamte an der Spitze absichtlich das Tempo. Er fuhr gerade so schnell, dass Rosberg ihn nicht überholen konnte. Verlangsamte und bremste das Feld aber in den engen Passagen dermaßen ein, dass bis zum Rennende sowohl Vettel als auch Verstappen im Getriebe von Rosberg hingen. Dies missfiel auch Mercedes, die Hamilton anwiesen schneller zu fahren. Doch der Brite weigerte sich. So blieb das Rennen bis zur allerletzten Kurve spannend. Denn beim kleinsten Fehler Rosbergs wären sowohl Vettel als auch Verstappen durchgeschlüpft, der Deutsche auf Rang vier zurückgefallen und Hamilton somit Weltmeister geworden. Doch Rosberg behielt die Nerven, beendete das Rennen als Zweiter und krönte die Saison 2016 mit seinem ersten WM-Titel.

Rückblick auf den Grand Prix von Brasilien

Was ein Chaos in Sao Paulo. Das Wetter spielte ordentlich verrückt und der Regen flutete die Piste. Mit leichter Verspätung startete der Grand Prix von Brasilien hinter dem Safety Car. Nach einigen Runden wurde dann der Versuch gestartet, dass Rennen freizugeben. Doch vor allem auf der Start-und-Ziel-Geraden waren die Wassermengen enorm. Kimi Räikkönen bekam dies bitter zu spüren. Dank Aqua Planing verlor er die Kontrolle bei Vollgas, drehte sich auf der Start-Ziellinie und kam glücklicherweise an der Boxenmauer zu stehen. Einige nachfolgende Fahrer wären dennoch beinnahe in ihn reingerast. Das hätte ganz böse enden können. Die Konsequenz: rote Flagge und Rennunterbrechung.

Nach einer Weile wurde dann ein neuer Versuch unternommen das Rennen zu starten. Wieder ging es hinter dem Safety Car auf die Piste. Die Fahrer meldeten, je nach "Interesse", unterschiedliche Informationen an die Comando-Stände hinsichtlich der Fahrbarkeit der Strecke. Für Hamilton war die Piste fahrbar, Rosberg und Vettel hingegen monierten widrige Streckenverhältnisse. Die Rennleitung ging auf Nummer sich, es kam erneut die rote Flagge raus.

Nach einer weiteren Pause wurde dann tatsächlich noch Motorsport geboten. Hamilton fuhr ungefährdet seinem Sieg entgegen. Rosberg, einen Platz dahinter, hatte arg zu kämpfen. Zu kämpfen vor allem mit dem jungen Niederländer Verstappen. Dieser fuhr ein furioses Regenrennen und lag zwischenzeitlich vor Rosberg. Letztendlich sicherte sich Rosberg, dank weiterer Safety Car Phase, den zweiten Platz und wichtige 18 Punkte im WM-Kampf. Verstappen wurde Dritter, Vettel Fünfter und Hülkenberg Siebter.

Rückblick auf den Grand Prix von Mexiko

Was war das für ein Rennen. Der Grand Prix von Mexiko in Mexiko-Stadt bot einiges an Gesprächsstoff. Allerdings weniger aufgrund des Titelkampfs zwischen Hamilton und Rosberg, sondern vielmehr aufgrund der Vorkommnisse zwischen Verstappen und Vettel sowie der Ereignisse nach Rennende.

Doch zuerst der Blick auf den WM-Kampf. Hamilton bot auch in Mexiko eine souveräne Vorstellung. Nach einem guten Start verbremste sich der Brite leicht und musste neben die Rennstrecke. Rosberg konnte diesen Fehler jedoch nicht für sich nutzen. Hamilton fuhr daraufhin bis zum Rennende fehlerfrei und sicherte sich den Sieg in Mexiko vor seinem Teamkollegen. Besagte Teamkollege tut derzeit das was er muss, um Weltmeister zu werden. Er sichert sich den zweiten Platz hinter Hamilton. Denn natürlich weiß der Deutsche, dass ihm so der Titel nicht mehr zu nehmen ist. Unnötiges Risiko vermeidet er daher.

So wenig spektakulär das Rennen an der Spitze war, umso mehr Action gab es dahinter. Erneut waren Vettel und Verstappen die Protagonisten. Ein mit deutlich frischeren Reifen fahrender Vettel übte ordentlich Druck auf den Niederländer aus. Der wiederum verbremste sich, kam von der Strecke ab, blieb aufgrund des Geradeausfahrens jedoch vor Vettel und gab den Platz - trotz Aufforderung - nicht an Vettel ab. Dies brachte den vierfachen Weltmeister dermaßen in Rage, dass er letztendlich sogar die Rennleitung mit "Charlie - Fuck off! Fuck off!" beschimpfte. Doch auch der Wutausbruch änderte nichts, Vettel kam nicht an Verstappen vorbei. Im Gegenteil: Vettel musste sich gegen Ende des Rennens gegen den anstürmenden Ricciardo verteidigen. Tat dies auch erfolgreich, allerdings mit einem "fragwürdigen" Manöver. Denn Vettel wechselte währendes des Bremsens die Spur. Ein Manöver, welches mittlerweile verboten ist.

Am Ende waren daher weder Verstappen noch Vettel die lachenden Dritten auf dem Podium, sondern erneut Ricciardo. Denn sowohl Verstappen als auch Vettel wurden nachträglich mit Zeitstrafen belegt, so dass Ricciardo auf Rang drei vorgespült wurde. Verstappen wurde letztendlich Vierter, Vettel nur Fünfter.

Rückblick auf den Grand Prix der USA

Der Titelkampf ist noch nicht entschieden. Hamilton muss gewinnen, um eine Minimalchance auf einen weiteren Titel zu wahren, und dies ist ihm in Austin souverän gelungen. Nachdem Hamilton in Malaysia und Japan den Start ordentlich versemmelte, lief in Austin alles nach Plan. Der Brite kam gut weg und bog als erster in Kurve Nummer eins ein. Danach kontrollierte Hamilton das Rennen und sein Sieg war um Grunde nie in Gefahr.

Auch Rosberg startete ordentlich, musste sich aber nach der ersten Kurve hinter Ricciardo einreihen. In der Folge konnte Rosberg den Red Bull Piloten nicht wirklich unter Druck setzen, musste seinerseits eher der Blick in den Rückspiegel richten. Eine Virtual-Safety-Car-Phase spülte Rosberg dann im weiteren Rennverlauf doch noch an Ricciardo vorbei auf Platz zwei. Ob dies dem Deutschen auch auf der Strecke gelungen wäre, ist fraglich.

Besagter Ricciardo sicherte sich als Dritter den letzten Podestplatz, vor Ferrari-Pilot Vettel. Vettel wiederum profitierte von den Missgeschicken Verstappens und Räikkönens, bzw. deren Probleme mit ihren Boliden. Verstappen legte zur Rennmitte hin einen Boxenstopp ein. Soweit, so unspektakulär. Problem: das Team erwartete ihn nicht, so dass kein Mechaniker bereit war. Dieses Funkmissverständnis spielte kurz darauf keine Rolle mehr, denn Verstappen schied mit einem technischen Defekt aus. Ebenfalls das Rennen vorzeitig beenden musste Vettels Teamkollege Räikkönen. Beim Boxenstopp wurde er zu früh aus der Box entlassen. Nicht alle Reifen waren angezogen, so dass der Finne nur bis zum Boxenausgang kam und dann den Wagen abstellen musste.

Rückblick auf den Grand Prix von Japan

Vor der Sommerpause hätte man es kaum erwartet, doch Nico Rosberg ist derzeit nicht zu schlagen. Der Mercedes-Pilot ist in einer super Form, dominierte das gesamte Wochenende in Suzuka. So konnte sich Rosberg bei einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg die maximale Punkteausbeute von 25 Zählern sichern.

WM-Rivale und Team-Kollege Hamilton ging von der zweiten Startposition ins Rennen. Der Brite verpatzte seinen Start ganz gewaltig, und fiel vom 2. auf den 8. Platz zurück. In der Folge konnte sich Hamilton jedoch durch eine gute Taktik und gute Leistungen auf der Piste zurück auf den 3. Platz kämpfen. Dieser wackelte nur für kurze Zeit noch einmal, als Vettel nach einem Boxenstopp reichlich Druck auf Hamilton machte. Doch letztendlich blieb es beim 3. Rang, hinter Rosberg und dem jungen Verstappen. Vettel kam vor Teamkollegen Räikkönen und Red Bull-Pilot Ricciardo als Vierter ins Ziel.

Der Vorsprung von Rosberg auf seinen Teamkollegen beträgt nun 33 Punkte. Bei noch vier ausbleibenden Rennen könnte Hamilton somit alle gewinnen, dennoch wäre Rosberg Weltmeister, solange er jeweils als Zweiter ins Ziel kommt. Sollte Rosberg kein Ausrutscher mehr passieren oder ein technischer Defekt ereilen, so ist dem Deutschen der WM-Titel kaum noch zu nehmen. Apropos WM-Titel: In Suzuka hat sich Mercedes AMG den Konstrukteurstitel gesichert.

Rückblick auf den Grand Prix von Malaysia

Ein ereignisreiches Rennen, war der Grand Prix von Malaysia in Sepang. Nach dem Qualifying sah es für Hamilton bereits gut aus - Startplatz 1. Nach dem Start, bzw. der ersten Kurve, standen die Chancen auf die Rückeroberung der WM-Führung noch besser. Vettel räumte bei einer überflüssigen und übermotivierten Aktion Rosberg ab. Ergebnis: Vettel mit gebrochener Aufhängung raus, Rosberg am Ende des Feldes.

Doch der WM-Führende lies sich von dem Unfall nicht entmutigen. Souverän kämpfte sich Rosberg durch das Feld, war relativ schnell wieder in den Punkterängen angekommen. Vorne drehte Hamilton unbedrängt seine Runden, dahinter die beiden Red Bulls. Weiterhin sah alles danach aus, dass Hamilton im WM-Kampf Boden auf Rosberg gut machen würde, ggf. ihn sogar wieder in der WM-Wertung überholen könnte. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf: Hamilton platzte der Motor, so dass der Brite mit null Punkten aus Malaysia abreisen musste. Ricciardo erbte die Führung, und brachte diese vor Verstappen und Rosberg ins Ziel.

Dank des Doppelsieges war die Freude von Red Bull enorm. Und auch Rosberg konnte sich durchaus über den dritten Platz freuen, bedeutete es doch, dass er seine WM-Führung auf 23 Punkte ausbauen konnte.

Rückblick auf den Grand Prix von Singapur

Da ist es passiert: Rosberg hat sich die WM-Führung von Hamilton zurückerobert. Durch den dritten Sieg in Folge konnte der Deutsche sich wieder an die Spitze des Tableaus schieben. Da Hamilton "nur" Dritter wurde, beträgt Rosbergs Vorsprung 8 Punkte.

Der Sieg von Rosberg von nahezu ungefährdet. Vom Start weg führte Rosberg das Fahrerfeld an. Wirklich in Bedrängnis kam er nie. Lediglich ganz zum Schluss des Rennens holte Ricciardo mächtig auf den Deutschen auf, so dass der Zeitabstand beim Überqueren der Ziellinie unter einer Sekunde lag. Doch wirklich in Gefahr war der Start-Ziel-Sieg von Rosberg nicht. Teamkollege Hamilton erreichte das Ziel auf dem dritten Platz, nachdem er zwischenzeitlich sogar von Räikkönen überholt wurde. Durch einen Wechsel der Reifenstrategie konnte sich Hamilton aber wieder vor den Finnen schieben.

Ein starkes Wochenende krönte Red Bull-Pilot Ricciardo mit dem zweiten Platz. Bereits im Qualifying hatte sich der Australier den Platz in der ersten Startreihe hinter Rosberg gesichert. Diesen behielt er auch im Rennen, konnte in den letzten Runden sogar einen knapp 20 Sekunden Vorsprung von Rosberg aufholen und den Mercedes-Piloten unter Druck setzen. Eine wirkliche Überholchance bot sich Ricciardo allerdings nicht mehr. Ebenfalls stark war die Leistung von Vettel, der nach einem Defekt im Qualifying von ganz hinten starten musste. Am Ende schaffte es der Heppenheimer noch bis auf den 5. Rang, nur einen Platz hinter Teamkollegen Räikkönen.

Rückblick auf den Grand Prix von Italien in Monza

Nach dem Rosberg in Spa von der Strafversetzung Hamiltons profitierte und einen ungefährdeten Sieg einfuhr, traten die Silberpfeil-Piloten in Monza wieder unter gleichen Bedingungen gegeneinander an. Hamilton wollte natürlich beweisen, dass er derzeit der schnellste Fahrer in der Formel 1 ist, und Rosberg in Spa nur aufgrund der Zurückstufung Hamiltons gewinnen konnte.

Dies gelang dem Briten. Bereits im Qualifying deklassierte Hamilton sowohl den  Teamkollegen als auch die Konkurrenz von Ferrari und Red Bull deutlich. Alles sah danach aus, dass Hamilton in Monza einen ungefährdeten Sieg einfährt. Doch es kam anders. Am Start passierte etwas, was wir von Hamilton seit vielen Rennen nicht mehr gesehen haben: er machte einen Fehler. Er verpatzte den Start komplett und verlor ordentlich Plätze. In die erste Kurve bog Hamilton gerade einmal als Sechster ein.

An der Spitze setzte sich Rosberg problemlos ab, während Hamilton sich zurück nach vorne kämpfte. Ricciardo und Bottas überholte Hamilton auf der Strecke, die beiden Ferrari passierte er aufgrund der Strategie, so dass der Doppelsieg der Silbernen ungefährdet war. Die Seele der vielen tausenden Ferrari-Fans vor Ort konnte Vettel mit dem 3. Platz zumindest etwas besänftigen. Räikkönen sicherte sich den 4. Platz. Mehr war für die Roten an diesem Wochenende nicht drin.

Aufgrund der beiden Siege von Rosberg in Folge, ist die WM nun wieder richtig spannend. Vor dem Grand Prix von Singapur trennen die Mercedespiloten gerade einmal zwei Punkte.

Rückblick auf den Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps

Das erste Rennen nach der Sommerpause hatte es in sich - bereits vor dem Start. Denn der WM-Führende Hamilton musste eine (geplante) Strafversetzung in die letzte Reihe hinnehmen, da Teile an seinem Mercedes ausgetauscht werden mussten. Rosberg sicherte sich wiederum im Qualifying die Pole, so dass der Abstand zwischen den beiden Mercedes-Piloten hätte kaum größer sein können. Die riesen Chance für Rosberg Boden im WM-Kampf gut zu machen.

Rosberg erledigte seine Aufgabe auch mit Bravour. Ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg brachte ihm 25 Punkte. Und trotzdem lief das Rennen nicht nach seinem Geschmack, denn Hamilton war schon wenige Runden nach dem Start in den Top10. Dies lag daran, dass sich zunächst die Ferrari und Red Bull-Pilot Verstappen in der ersten Kurve touchierten. Die Folge: Verstappen, Vettel und Räikkönen beschädigten sich die Fahrzeuge und fielen weit zurück. Kurze Zeit später - in Runde 6 - flog Magnussen mit Vollspeed in der Eau Rouge ab und schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein. Die Folge: Safety Car gefolgt von Rennunterbrechung. Der Unfall und die damit verbundenen Boxenstops spülten Hamilton bereits früh im Rennen auf den 5. Rang.

Im weiteren Rennverlauf schaffte es Hamilton noch auf den 3. Rang, hinter Rosberg und Ricciardo. Trotz des Startplatzes am Ende des Feldes holte der Brite also noch massig Punkte, so dass Rosberg den Abstand in der WM-Wertung nur etwas verkürzen konnte. Starker Vierter wurde übrigens Hülkenberg, Vettel landete auf dem 7. Rang.

Rückblick auf den Grand Prix von Deutschland in Hockenheim

Hockenheim war das letzte Rennen vor der Sommerpause. Rosberg wollte bei seinem Heimrennen unbedingt den Spieß in der Weltmeisterschaft wieder umdrehen. Doch der Dominator der ersten Saisonrennen kommt derzeit nicht richtig in Tritt. Dabei sah nach dem Qualifying noch alles gut aus. Rosberg sicherte sich die Pole, verpatzte dann aber den Start. Das Durchdrehen der Reifen war selbst am TV deutlich sichtbar, Rosberg fiel noch vor der ersten Kurve zurück. Am Ende wurde es für Rosberg nur ein enttäuschender vierter Rang, nachdem er zu allem Überfluss eine 5 Sekunden Zeitstrafe für sein Überholmanöver gegen Verstappen kassierte.

Nutznießer war der Mann der Stunde - Hamilton. Sechs der letzten sieben Rennen hat der Brite gewonnen, darunter alle vier Juli-Rennen. Er scheint derzeit unaufhaltbar und sicherte sich vor der Sommerpause nicht nur die Führung in der WM, sondern konnte seinen Punktevorsprung sogar auf komfortable 19 Punkte ausbauen. Somit hat Hamilton seit dem Sotchi-GP, nach dem sein Rückstand auf Rosberg 43 Punkte betrug, insgesamt 61 Punkte mehr eingesammelt als sein Teamkollege. Herausragend!

Rückblick auf den Grand Prix von Ungarn in Budapest

Da ist es passiert: Führungswechsel in der Formel 1 Weltmeisterschaft. Die zwischenzeitlich 43 Punkte Vorsprung von Rosberg auf seinen Teamkollegen Hamilton sind komplett aufgebraucht. Noch schlimmer, Rosberg hat nun sechs Punkte Rückstand auf Hamilton. Klar, die Saison ist noch lang - es ist gerade einmal Halbzeit. Dennoch zeigt die Formkurve von Hamilton deutlich aufwärts, die von Rosberg eher abwärts. Dabei hatte es in Budapest für Rosberg zunächst gut ausgesehen. Mit Startplatz eins lief im Qualifying alles nach Plan. Doch bereits am Start war der Vorteil verspielt. Hamilton zog an Rosberg bereits vor der ersten Kurve vorbei. Danach ließ der Brite sich den Rennsieg nicht mehr nehmen. Hinter den Silberpfeilen zeigte sich das übliche Bild. Red Bull und Ferrari kämpften um das Podium und die weiteren Plätze. Doch sowohl das Duell Ricciardo gegen Vettel als auch Verstappen gegen Räikkönen entschied jeweils der Red Bull Pilot für sich.

Nachlese zum Silverstone Grand Prix

Lewis Hamilton hat auch bei seinem Heimspiel in Silverstone keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass er der Mann der Stunde ist. Den Grand Prix von Großbritannien gewann er ungefährdet, kontrollierte das Feld ohne Probleme. Hamilton kam  deutlich besser als Rosberg mit den etwas schwierigen Streckenverhältnissen zurecht. Rosberg war zu keiner Zeit eine Gefahr für den Teamkollegen und war sogar gegen Verstappen chancenlos, der sich einen starken zweiten Platz sicherte. Abgeschlagen und ziemlich chancenlos waren die Ferrari. Räikkönen beendete das Rennen auf Rang 5, Vettel kam überhaupt nicht in Tritt und wurde nur 9. Ein Wochenende zum Vergessen für die Ferraristi.

Rückblick auf den Grand Prix von Österreich in Spielberg

Der Große Preis von Österreich hatte es in sich - vor allem in der letzten Runde. Trotz aller Warnungen des Team hat es auf der Strecke erneut einen Crash zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton gegeben. Der in Führung liegende Rosberg versuchte - trotz Bremsproblemen - seine Position gegen Hamilton zu verteidigen. Der lenkt außen fahrend ein und zerstört Rosberg den Frontflügel. Hamilton gewinnt, Rosberg wird Vierter und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff tobt.

Rückblick auf den Grand Prix von Europa in Baku

Das Debüt auf dem Hochgeschwindigkeits-Stadtkurs in Baku ist ohne große Un- und Zwischenfälle geglückt. Nico Rosberg hat sich mit dem Sieg beim 1. Grand Prix in Baku in die Geschichtsbücher eingetragen. Es war ein gefahrloser Sieg. Ferrari-Pilot Vettel konnte über die Renndistanz gesehen das Tempo des Silberpfeils nicht mitgehen. Da es auch keine Safety-Car-Phasen gab, anders als von den Experten erwartet, wurde das Teilnehmerfeld auch nicht künstlich eingebremst und zusammengeführt, so dass Rosberg ungefährdet die 25 Punkte einfahren konnte. Mercedes-Teamkollege Hamilton konnte Rosberg ebenfalls nicht gefährlich werden, da er bereits im Qualifying ungewohnt Nerven zeigte und seinen Silberpfeil in die Mauer setzte.

Rückblick auf den Grand Prix von Kanada

Nach dem Kanada GP ist die Weltmeisterschaft wieder komplett offen. Von einst 43 Punkten Vorsprung sind nur noch 9 übrig. Rosberg hat seinen Team-Kollegen direkt im Nacken. Team-Kollege, oder vielleicht doch eher Team-Feind? Seit dem Spanien GP und dem Unfall zwischen den Mercedes brodelt es ganz gewaltig zwischen Rosberg und Hamilton. Nach Monaco, wo Hamilton mit harten Manövern gegen Ricciardo negativ auffiel, musste nun erneut Rosberg "dran glauben". In der ersten Kurve des Grand Prix von Kanada lies Hamilton Rosberg keinen Platz, obwohl dieser die Nase leicht vorn hatte, so dass Rosberg von der Strecke abkam und den Notausgang wählen musste. Rosberg fiel von 2 auf 10 zurück und konnte im Laufe des Rennens noch den 5. Rang erreichen. Seit dem Ausscheiden in Spanien hat Rosberg gerade einmal 16 Punkte geholt. Viel zu wenig, will er dieses Jahr ernsthaft um die WM mitreden. Hamilton hingegen hat seit dem Spanien GP beide Rennen gewonnen. Der Rennunfall hat also scheinbar nur Hamilton beflügelt.

Dass Hamilton in Kanada letztendlich gewinnen konnte, hat er unter anderem dem erneuten Taktikfehler der Ferrari zu verdanken. Wie bereits in Spanien, wo nicht Vettel sich den Rennsieg sichern konnte sondern Red Bull Pilot Verstappen, haben sich die Roten auch in Montreal mit den Reifen verzockt. Nach Vettels Blitzstart und dem Sprung auf Rang eins konnte er auf der Strecke Hamilton in Schach halten. War sogar schneller. Doch die Reifenstrategie machte alles zu Nichte. Vettel musste einmal öfter stoppen als der Mercedes, so dass Hamilton am Ende relativ unbedrängt den Sieg einfahren konnte. Dennoch dürfte die starke Leistung von Vettel, und vor allem die Konkurrenzfähigkeit des Ferraris, den Roten Mut machen.

Rückblick auf den Grand Prix von Monaco

Nach der Nullnummer in Spanien konnte Mercedes AMG im Fürstentum von Monaco wieder einen Sieg einfahren. Doch diesmal war es nicht Nico Rosberg, der in seiner Wahlheimat das oberste Treppchen bekleiden durfte, sondern Teamkollege Hamilton. Hamilton hat somit seine saisonübergreifende Nicht-Siegesserie gebrochen und stand dementsprechend freudestrahlend in der Fürstenloge. Doch bei genauerer Betrachtung war es ein glücklicher Sieg, bei dem Hamilton mehrfach Glück hatte. Zunächst einmal verpatzte die Red Bull-Crew den Reifenwechsel bei Ricciardo. Und zwar gewaltig: denn bei Einfahrt in die Box lagen nicht die passenden Reifen parat. Trotz dieses Missgeschicks kam Ricciardo nur ganz knapp hinter Hamilton wieder auf die Strecke. Hamilton war keineswegs schneller als Ricciardo und kam mächtig unter Druck. Sogar so sehr, dass Hamilton sich nach der Tunnelpassage einen Verbremser erlaubte und im Anschluss den zum Überholen ansetzenden Ricciardo beinahe in die Leitplanke drückte. Doch dieses harte Manöver blieb von den Rennstewards ungesühnt. Ein weiteres Überholen war im Verlauf des Rennens für Ricciardo unmöglich, so dass Hamilton den Sieg bis ins Ziel verwaltete. Ein mehr als bedienter Ricciardo konnte seinen Frust über den verpatzten Boxenstop und den damit verlorenen Sieg nicht verbergen. Bei der Siegerehrung lies er seinen Unmut über die Mikros verlauten.

Rückblick auf den Grand Prix von Spanien in Barcelona

Die Siegesserie von Nico Rosberg ist tatsächlich gerissen. Das erste Mal in dieser Saison hat Rosberg nicht nur den Grand Prix nicht gewonnen, sondern keiner der Silberpfeile ist ins Ziel gekommen. Es sah vor dem Start des Spanien-GP so aus, als könnte Hamilton zurückschlagen und seinen Teamkollegen - in Manier der Saison 2015 - in die Schranken weisen. Doch es kam anders: Hamilton startete zwar von Pole, doch bereits in der ersten Kurve war Rosberg wieder vorne. Und dann endete auch bereits das Rennen für Rosberg und Hamilton, denn die beiden Silberpfeilpiloten kollidierten vor der nächsten Kurve miteinander. Beide schieden somit in der ersten Runde aus. Ein Desaster für die Piloten und den Rennstall. Den Sieg sicherte sich daraufhin Nachwuchstalent Verstappen, der erst zu diesem Grand Prix das Red Bull-Cockpit von Kwjat übernommen hatte. Die Sensation war perfekt.

Rückblick auf den Grand Prix von Russland in Sotschi

Wir wiederholen uns vor jedem Grand Prix, doch der derzeitige Durchmarsch von Nico Rosberg war definitiv nicht vorherzusehen. Saisonübergreifend schraubt der Deutsche seine Siegesserie auf sieben Rennen. Beim letzten Rennen in Sotschi holte er einen ungefährdeten Start- und Zielsieg. Hat derzeit ein Mercedes Probleme, dann ist es der von Teamkollege und Weltmeister Hamilton. Für Rosberg läuft also, insbesondere mit Blick auf die WM, alles nach Plan. Natürlich ist die Saison noch lang und es kann noch einiges passieren, doch der Vorsprung von Rosberg ist bereits jetzt beachtlich. Trotz des zweiten Platzes von Hamilton in Sotschi ist Rosberg nun bereits 43 Punkte voraus. Vor dem derzeitigen dritten der WM, Kimi Räikkönen, beträgt der Vorsprung sogar schon 57 Punkte. Apropos Ferrari: Auch bei Vettel läuft es derzeit gar nicht rund. Nach gutem Start in Sotschi schied der Heppenheimer bereits in Runde eins aus, da RedBull Pilot Kwjat ihm direkt zweimal in die Karre fuhr. Vettel war außer sich. Nach vier Rennen kann er zwar zwei Podestplätze vorweisen, ist aber auch bereits zweimal vorzeitig ausgeschieden. Der Rückstand auf Rosberg beträgt bereits 67 Punkte.

Wo wir gerade bei der Personalie Kwjat sind: Der Russe wurde mit sofortiger Wirkung in das Schwesterteam von RedBull, Toro Rosso, degradiert. Für ihn wird bereits in Spanien das junge holländische Talent Max Verstappen im RedBull Platz nehmen. Für einige Experten und auch Fahrerkollegen kam dieser Schritt, insbesondere nach dem Podestplatz von Kwjat in China, überraschend. Allen voran Jenson Button konnte diese Maßnahme - zumindest zu diesem Zeitpunkt - nicht ganz nachvollziehen.

Doch sowohl in China als auch in Russland fiel Kwjat auch durch seine ungestüme und übermotivierte Fahrweise negativ auf. Ob dies jedoch für die Degradierung ausschlaggebend war, darf bezweifelt werden. Vielmehr vermutet die Gerüchteküche, dass Max Verstappen kurz vor dem Absprung bei Toro Rosso bzw. RedBull war. Es soll sowohl seitens Ferrari als auch von Mercedes AMG Interessensbekundungen gegeben haben. Die Beförderung Verstappens in das Top-Team könnte also auch dem Zweck dienen, die Wechselgerüchte im Keim zu ersticken.

Rückblick auf den Grand Prix von China in Schanghai

Formel 1 Fans haben vermutlich mit vielem gerechnet, aber nicht mit diesem Saisonstart. Mercedes AMG hat alle drei Saisonrennen bislang gewonnen. Soweit, so gewöhnlich. Doch dass Nico Rosberg dreimal ganz oben auf dem Podest stand, dürfte für viele eine große Überraschung sein. Saisonübergreifend hat Rosberg nun sechs Rennen in Folge gewonnen und ist richtig on fire. Mit 75 Punkten hat er die maximale Punktausbeute bisher erreicht. Sein Vorsprung vor dem zweiten im Klassement, seinem Teamkollegen Lewis Hamilton, beträgt bereits 36 Punkte. Denn beim amtierenden Weltmeister läuft es bislang so gar nicht nach Plan. Dem 2. Platz beim Auftakt in Australien folgte ein 3. Platz in Bahrain. In China reichte es sogar nur für den 7. Platz.

Rückblick auf den Grand Prix von Bahrain in Sakhir

Die ersten beiden Rennen der Formel 1 Saison 2016 sind beendet. Zwei Rennen, zwei Siege für Mercedes, davon im ersten Rennen ein Doppelsieg. Viele Fans befürchten eine Wiederholung der letzten Saison. Doch wer genauer hinschaut stellt fest, dass nicht Weltmeister Hamilton derzeit den Ton angibt, sondern "der ewige Zweite" Rosberg zurzeit das Zepter in der Hand hält. Rosberg hat in den ersten beiden Saisonrennen tadellose Rennen abgeliefert und die Siege zurecht eingefahren. Hamilton konnte nach der frühen Kollision zu Rennstart nur Schadenbegrenzung betreiben und sicherte sich den dritten Platz. Zweiter wurde Räikkönen, der vom Pech Vettels - Motorschaden in der Einführungsrunde - profitierte und die Chance nutzte.

Rückblick auf den Grand Prix von Australien in Melbourne

Das erste Rennen der Saison 2016 ist bereits Geschichte. Mercedes feierte direkt im ersten Rennen der Saison einen Doppelsieg. Nico Rosberg kam vor Lewis Hamilton ins Ziel, dahinter Sebastian Vettel im Ferrari. Also alles wie im letzten Jahr? Nicht ganz. Auch wenn das Rennergebnis von Australien vermuten lässt, dass wir auch 2016 eine Dominanz von Mercedes erleben werden, lies der Rennverlauf Hoffnung aufkeimen. Denn Vettel war keineswegs chancenlos, sondern sah eine ganze Weile sogar wie der Sieger aus. Doch eine Mischung aus Pech und Fehler kostete Vettel den Sieg in Melbourne. Dennoch wurde ab dem Start des Rennens klar, dass Ferrari sich mit Mercedes auf Augenhöhe befindet. Wir können also auf eine engere und spannendere Saison hoffen.

 

Was gibt es für Formel 1 Wetten?

Die Formel 1 ist die Königsklasse des Motorsports. Die Frage, welche Buchmacher Formel 1 Wetten anbieten, stellt sich daher nicht. Jeder Buchmacher hat Wetten auf die Formel 1 in seinem Portfolio. Ihr fragt Euch, welche Art von Formel 1 Wetten angeboten werden? Wir haben uns die Wettangebote der Buchmacher näher angesehen und die verfügbaren Wetten für Euch zusammengetragen.

Im Bereich der Langzeitwetten habt Ihr die Möglichkeit auf den Sieger der Fahrer- und der Konstrukteurs-WM zu tippen. Wenn Ihr bereits heute wisst, dass wer Weltmeister 2017 wird, dann ist dies genau die richtige Wette für Euch. Neben den Langzeitwetten könnt Ihr natürlich auch noch auf die einzelnen Grand Prix wetten. Hier sind Wetten auf den Ausgang der freien Trainings, des Qualifyings und natürlich auch des Rennens möglich. Zu den einzelnen Grand Prix findet Ihr dann auch noch Spezialwetten, die wie folgt aussehen können:

  • Kommt das Safetycar raus?
  • Welcher Fahrer fährt die schnellste Runde?
  • Welche Fahrer scheidet als erstes aus?
  • Von welchem Rennstall scheidet als erstes ein Fahrer aus?

Und dann findet Ihr auch noch die sogenannten “Head-to-Head”-Wetten. Hier werden Fahrerpaare gebildet und Ihr habt die Möglichkeit darauf zu wetten, welcher der Fahrer im Rennen oder der Saison besser abschneiden wird.

Das Angebot an Formel 1 Wetten ist also bei weitem nicht nur auf die Wette auf den Sieger des nächsten Grand Prix beschränkt, sondern es steht Euch ein abwechslungsreiches Angebot zur Verfügung.

Kann ich auch per App auf die Formel 1 wetten?

Viele von Euch interessiert mit Sicherheit nicht nur das grundsätzliche Angebot an Formel 1 Wetten, sondern auch, ob Ihr diese mobil – per Smartphone oder Tablet – abschließen könnt. Da wir hier bei Sportwetten-Apps.net den Fokus auf mobile Wettangebote legen, haben wir natürlich auch diesen Punkt für Euch recherchiert. Wir können es an dieser Stelle ganz kurz machen: auch über die Sportwetten Apps könnt Ihr auf die Formel 1 wetten. Inhaltlich unterscheiden sich die Wettangebote für Desktop, Mac oder Smartphone und Tablet nicht. Über welches Medium Ihr die Wette abschließt ist somit reine Geschmackssache.

Abschließend noch einmal eine Übersicht der Buchmacher mit deutscher Lizenz, bei denen Ihr Formel 1 Wetten abschließen könnt:

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Mai 22, 2017 by : posted in News Keine Kommentare
Daniel Kran

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